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Hallo Leute,

 

hier mal ein Video von mir.

Viel Spaß :)

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Geschrieben von: Özge

"Kommst du morgen auch wieder?"

Nun sind schon die ersten vier Tage nach dem Praktikum vorbei und ich muss sagen, der Abschied viel mir alles andere als leicht. Ich habe die liebevollen Menschen dort einfach ins Herz geschlossen, obwohl ich anfangs ehrlicherweise ein paar Zweifel hatte.. Wie sie auf mich reagieren werden und ob ich mich überhaupt wohlfühlen werde.
Aber zum Schluss gehe ich mit einem guten Gefühl aus dieser Zeit heraus. Ich muss sagen, dass dieses Praktikum wirklich hilfreich war. Auch wenn ich nun weiß, dass dieser Bereich als fester Beruf nichts für mich ist, können diese Erfahrungen einem auch so weiterhelfen, denn es gibt immer mal "komische/etwas andere" Menschen, denen man begegnet. Wie auch mein Chef am letzten Tag zu mir meinte:,,Auch wenn du nicht in diese Richtung gehen wirst, wenn du dann aber auf dem Zahnarztstuhl mal jemand "komisches" sitzen hast, weißt du wie man mit dem Patienten richtig umgeht."
Als meine zweite Woche anfing, bekamen die Bewohner auf der Arbeit gerade Urlaub und waren dann die Tage zu Hause. Doch durch verschiedene Freizeitangebote waren immer mal wieder Bewohner nicht da.
Für die letzten Tage habe ich mir öfters die Früh- und Mittelschicht angeschaut. Mit den Bewohnern zusammen wurde dann gekocht und den Haushalt in Ordnung gebracht. Es war schön auch mal während unterschiedlichen Uhrzeiten dort zu arbeiten. Vor allem merkt man auch nach einer Woche Urlaub bei den Bewohnern, dass sie gerne wieder arbeiten gehen wollen. Während andere Menschen sich über Urlaub freuen, sind da auch Bewohner die richtige Arbeitstiere sind und wo das Wochenende schon als "Urlaub" ausreicht. Dennoch war es auf jeden Fall eine Erfahrung wert mal da zu sein, wenn die Bewohner nicht zur Arbeit müssen.
Am letzten Tag war es dann soweit. Wie auch an den anderen Tagen wurde ich auch dort wieder gefragt, ob ich denn morgen wieder käme und zum wiederholten Male war meine Antwort:,,Nein leider ist heute mein letzter Tag." Darauf gab es immer wieder einen enttäuschenden Blick und eine kleine Umarmung. Doch als es dann soweit war und mir die Betreuer ein Abschiedsgeschenk gaben, fängt eine nach der anderen an zu weinen und Tränen sind geflossen. Ich solle doch bitte am besten bleiben oder wenigstens mal vorbei schauen.

Mein Fazit von diesen drei Wochen sind, dass man auf jeden Fall hilfreiche Erfahrungen sammelt und man diese auch generell für die Zukunft gebrauchen kann.
Mir ging es so, dass ich gerne mein Praktikum in einem Betrieb machen wollte, was man eventuell vielleicht so nicht kennen gelernt hätte. So Sachen wie Grundschule oder Kindergarten sieht man ja dann eher mal.
Und ich muss zugeben es hat mir wirklich Spaß gemacht. Trotz kleinen Auseinandersetzungen und auch vielleicht mal Schwierigkeiten, werde ich die Menschen dort vermissen und wenn ich das nächste mal da bin, werde ich auch mal vorbei schauen.

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